Anti-Falten-Behandlung

Die heutigen Antifaltenmittel versprechen ein schönes, jugendliches und faltenfreies Aussehen. Viele Präparate aktivieren den mit dem Alter nachlassenden Stoffwechsel und erhöhen die Zellteilungsraten. Die Zellteilung wird angeregt und neue Haut gebildet. Die Schälbehandlungen (Peelings) werden in oberflächliche, mitteltiefe und tiefe eingeteilt. Die oberflächlichen Peelings können im Rahmen des täglichen Pflegekonzepts der Haut berücksichtigt werden. Die beiliegenden Informationen oder – zum Teil noch besser – die Instruktionen durch die Kosmetikerin oder Fachverkäuferin genügen. Bei entsprechender Beachtung ist die Anwendung ohne Nebenwirkungen und Risiken.
Ein Peeling ist für die ältere Haut ab 40 Jahren sinnvoll. Durch dieses Verfahren werden die abgestorbenen Zellen der Hautoberfläche entfernt und die darunterliegenden jüngeren Zellen frischen das Oberflächenbild auf. Gleichzeitig beschleunigt das Peeling das Zellwachstum der Haut. Die Oberfläche sieht so insgesamt jünger und schöner aus. Die Haut wird gut durchblutet und wirkt prall und glatt.
Die mitteltiefen und tiefen Peelings gehören in die Hand des geübten Facharztes, um Risiken wie Vernarbung und Pigmentstörungen auszuschließen. Bei den tiefen Peelings und besonders bei den kleinen und großen Liftings im Gesicht und am Hals sollte eine Überkorrektur mit Verlust der mimischen Falten vermieden werden. Bei zu starker Straffung und Glättung der Haut fällt das mimische Spiel in der Kommunikation und als „Stimmungsmesser“ für die Mitmenschen aus. Als Ergebnis entsteht bis zum Wiederauftreten mimischer Falten ein eher lebloses Gesicht, das häufig für das Umfeld gewöhnungsbedürftig ist. Die nicht zu starke Straffung der Haut verleiht hingegen ein entspanntes, frisches und jüngeres Aussehen.

Oberstes Ziel jeder Korrektur sollte die Zufriedenheit der Patientin / des Patienten sein!